Die Suchmaschine Ixquick (www.ixquick.com) ist die diskreteste Suchmaschine der Welt. Sie konzentriert sich darauf, hervorragende Suchergebnisse mit bestmöglichem Schutz der Privatsphäre zu bieten. In den USA ist Ixquick unter dem Namen Startpage bekannt (www.startpage.com).
Geschichte von Ixquick
Ixquick wurde 1998 von David Bodnick in New York entwickelt und in Betrieb genommen. Im Jahr 2000 wurde das Ixquick von Surfboard Holding B.V., einem im Privatbesitz stehenden niederländischen Unternehmen übernommen, dessen einzige Aktivität im Betrieb von Ixquick und Startpage besteht. Seit der Gründung im Jahr 1998 sind die Besucherzahlen von Ixquick konstant gestiegen und das in erster Linie durch Mund zu Mund Propaganda. Aber auch eine Reihe von Auszeichnungen hat dazu beigetragen. Hierzu zählen unter Anderem folgende:
- Das erste Europäische Datenschutz-Gütesiegel, das von der Zertifizierungsbehörde Europrise verliehen wurde
- Auszeichnung als beste Meta-Suchmaschine durch Search Engine Watch in den Jahren 2000, 2002 und 2004
Die Beliebtheit von Ixquick hat ständig zugenommen, seit sich Ixquick im Jahr 2006 als erste Suchmaschine für den Schutz der Privatsphäre einsetzte. Bis Januar 2010 hat Ixquick über 1,2 Milliarden Suchanfragen durchgeführt.
Schutz der Privatsphäre
Ixquick hat die besten Datenschutzrichtlinien der Branche:
- Keine Aufzeichnung der IP-Adressen der Benutzer.
- Keine identifizierenden Cookies.
- Keine Sammlung von persönlichen Daten.
- Keine Weitergabe von persönlichen Daten an Dritte.
- Ixquick bietet sichere, verschlüsselte Verbindungen (HTTPS/SSL).
- Und einen vollständigen Proxy-Service, der im Januar 2010 eingeführt wird.
Weitere Einzelheiten dazu finden Sie in den Datenschutzrichtlinien von Ixquick.
Datenschutz-Hintergrund
Das Internet enthält immense Mengen von Informationen, die uns einen beispiellosen Zugang zu Einkaufsmöglichkeiten, Nachrichten, Unterhaltung und vielen anderen Dingen ermöglichen. Suchmaschinen helfen uns dabei, durch all diese Daten zu navigieren, um das, was wir suchen, schnell und effizient zu finden. Diese Bequemlichkeit hat jedoch ihren Preis. Eine ernstzunehmende potenzielle Gefahr in Verbindung mit der Benutzung von Suchmaschinen ist der Verlust der Privatsphäre.
Im Jahr 2005 führte das Management von Ixquick eine Überprüfung durch, um mögliche Verpflichtungen des Unternehmens festzustellen. Ein schockierendes Ergebnis bestand darin, dass wir enorme Mengen von sensiblen, die Privatsphäre betreffenden Informationen über unsere Benutzer gesammelt hatten. Wie andere Suchmaschinen hatten wir Dinge wie die verwendeten Suchbegriffe, die Zeiten und Tage ihrer Besuche, welche Links sie angeklickt haben, ihre IP-Adressen und ihre Benutzer-ID-Cookies gespeichert. Die technischen Gründe für die Sammlung der Daten waren simpel und sind im heutigen IT-Umfeld leider sehr verbreitet: „Es kostet nicht viel, es lässt sich sehr einfach durchführen, und die Daten könnten in der Zukunft nützlich sein“.
Als wir uns den Berg dieser Daten jedoch betrachteten, erschien uns dieser jedoch mehr wie eine Datenschutzbelastung denn als geschäftlicher Aktivposten. Wir hatten die Informationen niemals verkauft oder kommerziell verwendet. Da Ixquick ein unabhängiges Unternehmen ist, das sich ausschließlich auf die Suche konzentriert, waren wir nicht daran interessiert, die Benutzerdaten mit anderen Services zu kombinieren, die wir anbieten. Kurz und gut: Wir hatten eine Datenbank voller Benutzerdaten, die wir weder brauchten noch wollten. Wir fragten uns, warum wir all diese datenschutzsensiblen Informationen speicherten und erkannten, dass es keinen guten Grund dafür gab.
Diese Erkenntnis veranlasste uns, eine kühne neue Richtung einzuschlagen, und von diesem Augenblick an machten wir den Schutz der Privatsphäre unserer Nutzer zu unserer obersten Priorität. Im Juni 2006 bereinigten wir unsere Datenbank und löschten rückwirkend alle IP-Adressen und anderen gespeicherten Suchdaten. Wir begannen damit, alle neuen IP-Adressen innerhalb von 48 Stunden zu löschen. Und ab Januar 2009 verzichteten wir völlig darauf, IP-Adressen zu speichern.
Inzwischen haben wir unsere Suchprozesse optimiert, um den Schutz Ihrer Privatsphäre zu garantieren und sicherzustellen, dass wir niemals persönliche Daten unserer Benutzer sammeln. Außerdem arbeiten wir daran, sicherzustellen, dass die Suchdaten der Benutzer nicht von anderen Parteien gesammelt werden. Ixquick ist die einzige führende Suchmaschine, die SSL- (Secure Socket Layer) oder HTTPS-Verschlüsselung bietet, um zu verhindern, dass Suchanfragen von Internet Service Providern (ISP) oder skrupellosen WiFi-Providern und Hackern „belauscht“ werden. Als Anerkennung für diese einzigartigen Funktionen überreichte der europäische Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx Ixquick im Juli 2008 das erste Europäische Datenschutz-Gütesiegel.
Unser Geschäftsmodell beruht auf hervorragenden Suchfunktionen in Kombination mit absolutem Schutz der Privatsphäre. Ixquick wird auch in Zukunft innovative Funktionen und Dienstleistungen für verbesserten Datenschutz bieten. Mit unserem demnächst eingeführten Proxy-Service können die Benutzer Websites von Drittanbietern anonym über die Server von Ixquick aufrufen, ohne von diesen Websites erfasst zu werden. Außerdem untersuchen wir Möglichkeiten, einen wirklich sicheren E-Mail-Dienst anzubieten. Während sich das Internet ständig weiterentwickelt, wird Ixquick an seinem Engagement für den Schutz der Privatsphäre festhalten.
Hervorragende Suchergebnisse
Ixquick ist eine leistungsfähige Meta-Suchmaschine, die gleichzeitig mehrere beliebte Suchmaschinen und Internet-Datenbanken durchsucht, um die umfassendsten und genauesten Ergebnisse aus dem Internet zu sammeln und anzuzeigen. Anders als Einzel-Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing kann Ixquick größere Bereiche des Internets abdecken als jede Suchmaschine alleine. Durch die Kombination von Suchergebnissen kann Ixquick den Benutzern dabei helfen, die kommerzielle Manipulation bestimmter Websites zu vermeiden. Diese als „Cloaking“ bezeichnete Praxis sorgt dafür, dass diese Seiten bei einzelnen Suchmaschinen einen künstlich hohen Stellenwert erhalten.
Ixquick bietet weiterhin neue Funktionen, um die Nützlichkeit und Leistungsfähigkeit seiner Suchmaschine zu verbessern. Hierzu zählen unter anderem eine Hervorhebungsfunktion, um die Suchbegriffe auf der Ergebnisseite deutlicher sichtbar zu machen, Universal Power Search, eine globale Suche (Global Search) und Power Refinement. Über unser Internationales Telefonverzeichnis bieten wir auch Telefonnummern und Adressen aus aller Welt, und mit unserer Video-Suche können die Benutzer 18 Millionen Stunden von Videoinhalten durchsuchen..
Unabhängiges Unternehmen
Ixquick ist Eigentum des im Privatbesitz stehenden Unternehmens Surfboard Holding B.V. Daher ist Ixquick völlig unabhängig von externen Kräften, die danach trachten könnten, Benutzerdaten auszubeuten. Ixquick ist mit keiner nationalen oder internationalen Organisation, Gesellschaft, Regierung oder Nachrichtenagentur und mit keinem gewerblichen Unternehmen verbunden. Natürlich wäre Ixquick verpflichtet, rechtmäßigen Auskunftsbegehren von staatlichen Behörden nachzukommen. Aber da wir keine persönlichen Daten gespeichert haben, gibt es keine Daten, die wir aushändigen könnten. Vielleicht ist Ixquick deshalb noch nie aufgefordert worden, Benutzerdaten vorzulegen.
Unser Team
Seit seiner Gründung hat sich Ixquick bemüht, klein und flexibel zu bleiben, um den kreativen und innovativen Geist unseres Unternehmensgründers David Bodnick zu wahren. Wir haben Büros in drei Ländern, mit Mitarbeitern und freiwilligen Helfern in den Niederlanden, in den USA und in Indien. Das Website-Management sowie die administrative und finanzielle Arbeit wird hauptsächlich von den Niederlanden aus geleistet. Die technische Architektur wird von New York aus betreut, während sich unsere Gruppe fähiger Software-Ingenieure im indischen Neu-Delhi um die Wartung und Weiterentwicklung der Site kümmert.
Im Augenblick besteht das Team aus dem Schöpfer und Technologen von Ixquick David Bodnick, aus Dr. Katherine Albrecht, die sich um die Medienbeziehungen und Marketinginitiativen in den USA kümmert, aus dem Geschäftsführer Robert Beens und aus Alex van Eesteren, dem Vice President für Marketing und Vertrieb. Unsere wachsende Ansammlung von Servern steht in Amsterdam, in den Niederlanden, und in Palo Alto in den USA.
Mitbewerber
Unsere Konkurrenten sind Suchmaschinen, die ähnliche Suchdienstleistungen anbieten wie Ixquick. Google hält natürlich den Löwenanteil des Suchmarktes, zusammen mit Yahoo und Bing. Im engeren Feld der Meta-Suchmaschinen ist Infospace (Eigentümer von Dogpile, WebCrawler und MetaCrawler) unser Hauptkonkurrent. Wenn es um den Schutz der Privatsphäre geht, hat Ixquick jedoch keine echten Konkurrenten, die der Rede wert wären, da wir weltweit die einzige Suchmaschine sind, die eine absolut sichere, von unabhängiger Seite zertifizierte private Internetsuche anbietet.
Marktanteil
Ixquick ist ein wachsendes und rentables Unternehmen. Seit wir im Jahr 2006 den Datenschutz zu unserer Priorität erhoben, haben wir eine loyale Gefolgschaft aufgebaut und inzwischen über 1,2 Milliarden Suchanfragen bearbeitet (Stand: Dezember 2009). Jetzt richtet sich unser Augenmerk darauf, die von uns angebotenen Dienstleistungen zum Datenschutz zu erweitern und unsere Benutzerbasis zu steigern.
Finanziell
Ixquick ist ein Unternehmen im Privatbesitz, daher veröffentlichen wir keine Finanzdaten. Wir können aber berichten, dass wir finanziell gesund sind und seit fünf Jahren rentabel arbeiten. Um ein möglichst gutes Nutzererlebnis zu vermitteln, hat sich Ixquick für eine saubere und schlichte Benutzeroberfläche mit einem Minimum von Werbung entschieden. Einige Ergebnisseiten zeigen relevante gesponserte Ergebnisse. Diese werden oben auf der Seite klar als solche gekennzeichnet und auf drei Stück pro Seite begrenzt. Die Präsentation dieser Werbeeinblendungen wurde sorgfältig durchdacht, um die Privatsphäre unserer Benutzer zu schützen, und Ixquick gibt niemals Benutzerdaten an Dritte weiter. Dank seiner Rentabilität kann Ixquick massiv in die Softwareentwicklung und noch mehr Datenschutz investieren.
Ausblick
Der Datenschutz bei Suchmaschinen ist ein wichtiges Thema, das weiter an Bedeutung gewinnen wird. Bei Ixquick erwarten wir, dass wir die von uns angebotenen Datenschutzdienstleistungen 2010 und 2011 weiter ausweiten werden. Unser in Kürze eingeführter Proxy-Service ist ein großer Beitrag dazu, und wir untersuchen auch Möglichkeiten, einen sicheren E-Mail-Dienst anzubieten. Unserer Ansicht nach ist Ixquick eine enorme Ressource, und wir sind stolz darauf, eine so hervorragende Suchressource anzubieten, die die Privatsphäre der Internetbenutzer schützt.

Robert ist der CEO von Ixquick und überwacht alle Unternehmensbereiche, einschließlich des operativen Geschäfts, der Produktentwicklung, der Technologiesparte und des Finanzbereichs. Der Schutz der Privatsphäre von Verbrauchern liegt ihm besonders am Herzen. Er beendete sein Studium an der Universität von Utrecht in den Niederlanden mit einem Masters-Diplom in niederländischem Unternehmens-, Sozial- und Wirtschaftsrecht. (1990)
David war der ursprüngliche Gründer von Ixquick und leitet das Team, das die Kerntechnologie von Ixquick entwickelt - einschließlich der Datenschutz-Technologie. David hat einen BA-Abschluss der Brown University in den USA und ist Inhaber einer CFA-Charter.
Alex ist für die geschäftliche Entwicklung und den Vertrieb sowie für die Beziehungen zu den Medien zuständig. Außerdem überwacht er die Produktinnovationen und den Kundensupport von Ixquick. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaft (1986) der Technische Hogeschool Eindhoven in den Niederlanden.
Katherine Albrecht ist für Medienbeziehungen und Marketinginitiativen in den USA zuständig. Sie ist eine anerkannte Expertin auf dem Gebiet des Datenschutzes und verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Forscherin und Aktivistin. Darüber hinaus ist sie auch Bestsellerautorin und für mehrere Radiokanäle als Radiomoderatorin tätig. Katherine Albrecht verfügt über einen Doktortitel in Verbraucheraufklärung und einen Masters-Titel in Instructional Technology von der Harvard University. Zuvor erwarb sie an der University of Southern California einen Undergraduate-Abschluss in internationalem Marketing.