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Donnerstag, 23. Mai 2013

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In einer Pressemeldung  vom 08.10.2010 sprach sich der Verband der deutschen Internetwirtschaft gegen die Vorratsdatenspeicherung aus. Während das Bundeskriminalamt mit immer extremeren Beispielen massiv für die Einführung der Verfolgung von 82 Millionen Bundesbürgern votiert, spricht ein interner Bericht des BKA eine andere Sprache. Demnach wurden 2010 lediglich 701 Anfragen zu Telefon- und Internetverbindungsdaten getätigt.

ECO rechnet nun vor, dass bei 6 Millionen Straftaten pro Jahr, lediglich bei einem halben Promille der Ermittlungsverfahren  gespeicherte Daten hilfreich wären. Bei 99,5% der Fälle sind diese also nutzlos.

"Das Bundeskriminalamt fordert nicht weniger, als die Kommunikationsdaten von 82 Millionen Menschen dauerhaft zu speichern, damit es eine geringe Anzahl von Ermittlungsanfragen an die Provider stellen kann", erläutert Oliver Süme, Rechtsanwalt und Vorstand des eco - Verbands der deutschen Internetwirtschaft, die Enthüllung. "Das ist unverhältnismäßig und absurd - zumal es jetzt schon verfassungsgemäße und wirkungsvolle Methoden gibt, um die Identität von Telefon- und Internet-Tätern zu ermitteln."

Währenddessen wettern Verfechter der totalen Kontrolle, wie etwa Thomas de Maizière für eine Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung. Auch Innenminister Schäuble lässt keine Gelegenheit aus, um auf die schwebenden „Gefahren“ die uns Deutschen durch Terrorismus und organisierte Kriminalität drohen, aufmerksam zu machen. Betrachtet man aber die Zahlen, die von den verschiedenen Interessensgruppen ins Rennen geführt werden, kommt man eindeutig zu der Erkenntnis, dass die Überwachung der gesamten deutschen Bevölkerung und damit ein eklatanter Eingriff in die Privatsphäre aller in diesem Land, keinesfalls gerechtfertigt wäre.

Unter folgendem Link finden Sie die Aussendung von ECO in voller Länge: http://www.presseportal.de/pm/6699/1695623/eco_vb_d_dt_internetwirtschaft_e_v

Veröffentlicht in Startseite

In einer Pressemeldung  vom 08.10.2010 sprach sich der Verband der deutschen Internetwirtschaft gegen die Vorratsdatenspeicherung aus. Während das Bundeskriminalamt mit immer extremeren Beispielen massiv für die Einführung der Verfolgung von 82 Millionen Bundesbürgern votiert, spricht ein interner Bericht des BKA eine andere Sprache. Demnach wurden 2010 lediglich 701 Anfragen zu Telefon- und Internetverbindungsdaten getätigt.

ECO rechnet nun vor, dass bei 6 Millionen Straftaten pro Jahr, lediglich bei einem halben Promille der Ermittlungsverfahren  gespeicherte Daten hilfreich wären. Bei 99,5% der Fälle sind diese also nutzlos.

"Das Bundeskriminalamt fordert nicht weniger, als die Kommunikationsdaten von 82 Millionen Menschen dauerhaft zu speichern, damit es eine geringe Anzahl von Ermittlungsanfragen an die Provider stellen kann", erläutert Oliver Süme, Rechtsanwalt und Vorstand des eco - Verbands der deutschen Internetwirtschaft, die Enthüllung. "Das ist unverhältnismäßig und absurd - zumal es jetzt schon verfassungsgemäße und wirkungsvolle Methoden gibt, um die Identität von Telefon- und Internet-Tätern zu ermitteln."

Währenddessen wettern Verfechter der totalen Kontrolle, wie etwa Thomas de Maizière für eine Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung. Auch Innenminister Schäuble lässt keine Gelegenheit aus, um auf die schwebenden „Gefahren“ die uns Deutschen durch Terrorismus und organisierte Kriminalität drohen, aufmerksam zu machen. Betrachtet man aber die Zahlen, die von den verschiedenen Interessensgruppen ins Rennen geführt werden, kommt man eindeutig zu der Erkenntnis, dass die Überwachung der gesamten deutschen Bevölkerung und damit ein eklatanter Eingriff in die Privatsphäre aller in diesem Land, keinesfalls gerechtfertigt wäre.

Unter folgendem Link finden Sie die Aussendung von ECO in voller Länge: http://www.presseportal.de/pm/6699/1695623/eco_vb_d_dt_internetwirtschaft_e_v

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